Kchenherd

Induktionskochherd: Nebenwirkungen

Induktionskochfelder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, und haben in den letzten Jahren in zahllosen Küchen Einzug gehalten. Ihre Vorteile liegen dabei vor allem in ihrer Sparsamkeit und der schnellen Wärmeentwicklung.

Die Wärme, welche zum Kochen benötigt wird, wird durch mittel-frequente Magnetfelder erzeugt. Und diese Felder stellen zumindest potentiell ein Risiko für die Gesundheit dar. Die Risiken, die ein Herd mit Induktion mit sich bringt, sind daher ein Thema, mit dem man sich zumindest einmal beschäftigt haben sollte.

Risiken für Schwangere

pregnant woman prepares a meal

Schwangere sollten auf einen ausreichenden Abstand vom Kochfeld (mindestens 30 cm) achten. Foto: © Foton / Fotolia

Das Magnetfeld von Induktionsherden durchdringt auch den menschlichen Körper. Die Auswirkungen dieser elektromagnetischen Strahlung auf die Gesundheit des Menschen ist zwar noch nicht allzu genau erforscht, allerdings stehen niederfrequente Magnetfelder zum Beispiel im Verdacht die Entstehung von Blutkrebs (Leukämie) bei Kindern zu fördern.

Und auch wenn Induktion mit einem mittelfrequenten Magnetfeld arbeitet, ergibt sich daraus natürlich zumindest ein potentielles Risiko für ungeborene Kinder. Schwangere sollten deshalb unbedingt auf einen ausreichenden Abstand vom Kochfeld (mindestens 30 cm) achten. Und schwangere Frauen, die als Köchin arbeiten, sollten zur Sicherheit komplett von der Nutzung eines Induktionsherdes absehen.

Risiken für Träger von elektronischen Implantaten wie Herzschrittmachern

Ein Induktionsherd kann jedoch nicht nur ein Risiko für Schwangere und deren ungeborene Kinder darstellen. Auch bei Trägern von Herzschrittmachern können sich die Magnetfelder von einem Herd mit Induktion als schädlich für den Körper erweisen.

Bei zu hoher Strahlung können Herzschrittmacher und andere elektronische Implantate unter Umständen aus dem Takt gebracht werden. Als Träger eines solchen Implantats sollten Sie vor der Nutzung eines Induktionskochfelds deshalb zur Sicherheit mit Ihrem Arzt Rücksprache halten.

Risiken für Tiere

Ein weiteres mögliches Problem von Induktionskochfeldern, welches jedoch oft nicht weiter beachtet wird, stellt die Geräuschentwicklung dar. Für Menschen arbeiten sie natürlich geräuschlos. Es ist aber möglich, dass hochfrequente Töne erzeugt werden, die zum Beispiel für Hunde oder Katzen sehr wohl zu hören sind.

Haustiere - Pets

Induktionsherd Hochfrequente Töne können für die Haustiere störend oder sogar schmerzhaft empfunden werden. Foto: © DoraZett / Fotolia

Diese können störend sein, oder von ihnen sogar als schmerzhaft empfunden werden. Lassen Sie Ihren Haustieren beim Kochen deshalb stets die Möglichkeit, die Küche zu verlassen.

Wie Sie Gesundheitsrisiken durch Magnetfelder vermeiden können

Die Magnetfelder, welche das Induktionsfeld erzeugt, dringen in den Boden des Topfes ein. Auf diese Weise wird der Topf erhitzt. Teile dieser Magnetfelder werden jedoch nicht durch das Kochgeschirr aufgenommen, und strahlen auf die Umgebung ab.

  • Achten Sie auf das passende Kochgeschirr

Um diese Strahlung so weit wie möglich zu verringern, sollten Sie unbedingt auf das passende Kochgeschirr achten. Kaufen Sie nur Pfannen, die für das Kochen mit einem Induktionsherd geeignet sind. Verwenden Sie außerdem keinen Topf und keine Pfanne, deren Boden krumm ist.

  • Verzichten Sie auf Kochlöffeln und Pfannen aus Metall

Außerdem ist es wichtig, dass das Kochgeschirr die richtige Größe hat, und richtig auf dem Herd steht. Wenn Sie zudem noch auf die Nutzung von Kochlöffeln und Pfannenwendern aus Metall verzichten, und ausreichend Abstand beim Kochen einhalten, können Sie die Strahlung der Magnetfelder deutlich reduzieren.

  • Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand vom Kochfeld

Denn auch wenn in der EU sehr strenge Grenzwerte hinsichtlich der Stärke dieser elektromagnetischen Felder gelten, ist die langfristige Auswirkung auf die Gesundheit noch nicht ausreichend erforscht.

Foto: © Pixelot / Fotolia




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